Vorstellung des Motorola Droid Razr

Motorola hat das Droid Razr offiziell vorgestellt. Das extrem schlanke Android-Smartphone wirkt fragil, aber der Einsatz von Stahl, Kevlar und Gorilla-Glas macht es sehr robust.

Motorola machte es spannend und hat in den vergangenen Tagen rätselhafte Bildfragmente über das Internet verteilt. Ein Bastler setzte das Puzzle zusammen und veröffentlichte das erste Bild vom neuen Motorola Droid Razr. Mit 7,1 Millimeter ist es wohl das bis dato dünnste Smartphone. Der Stahlrahmen ist auf der Rückseite mit Kevlar-Fasern verstärkt. Das durch Gorilla-Glas geschützte 4,3 Zoll (10,9 Zentimeter) große Super-AMOLED-Advanced-Display hat eine Auflösung von 960×540 Pixeln. Das Razr soll Wasser und Schmutz trotzen, Motorola selbst spricht von verschüttetem Kaffee oder Regen.

Für Berechnungen ist ein Dual-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz zuständig. Der Arbeitsspeicher ist ein Gigabyte groß, der interne Speicher beträgt 16 Gigabyte. Anders als das Samsung Galaxy Nexus bringt das Motorola zunächst kein „Ice Cream Sandwich“ mit sondern Android 2.3.5 („Gingerbread“) – der Hersteller hat aber bereits ein Update auf Android 4.0 für Anfang 2012 angekündigt. Im Gegensatz zum iPhone 4S oder dem Samsung Galaxy S2 kommt das Motorola Droid RAZR mit LTE-Unterstützung für das 4G-Netz. Die Kamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von acht Megapixeln und speichert Videos in Full-HD-Auflösung (1920×180 Pixel). Eine Frontkamera für Videotelefonie gibt es ebenfalls.

Mit „MotoCast“ hat Motorola einen eigenen Cloud-Dienst entwickelt. Sie teilen Filme, Musik und Fotos von ihrem PC ohne Internetverbindung mit dem Razr, ohne den Handy-Speicher zu beanspruchen. Mittels Zero-Motion-Blur-Technology sehen Sie auch Actionfilme auf dem Smartphone, die Bewegungen sollen dabei flüssig laufen. Das Razr hat mit der Software „Smart Action“ eine Art Sekretärin an Bord. Durch Voreinstellung (Terminplan) regelt das Razr die Klingeltöne leiser sobald Sie im Büro sind oder schreibt eine personalisierte SMS an Ihre Frau, Freunde oder Ihren Chef, wenn Sie einen Anruf verpassen. Mit Smart Action regeln Sie bei Bedarf ortsbezogen Ihre Netzweraktivitäten und sparen so Energie. Beispielsweise geht das WLAN erst zuhause an.

Die erste Razr-Generation erschien 2004 und wurde bislang über 50.000.000 Mal verkauft. Damit gehört die Modellreihe zu den meistverkauften Telefonen weltweit.

Das Motorola Droid Razr erscheint Anfang November in den USA, später weltweit, da aber nur als Motorola Razr. Der Preis beträgt in den USA 299 Dollar mit Vertrag.

euer Team von www.DSLundMobilfunk.de

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